20-10-2010
Steigendes Interesse an Untersuchungen zu Abnormitäten
FOSS unterstützt seit mehreren Jahren Untersuchungen auf Abnormitäten anhand der Softwarefunktionen des MilkoScan™ FT 120 AnalysensystemSystems, und im September 2009 wurden die Funktionen auch auf andere MilkoScan AnalysensystemSysteme ausgeweitet.
Die neue Option heißt Abnormal Spectrum Screening Module (ASM) und hat starkes Interesse in der Milchwirtschaft geweckt.
Untersuchungen auf Abnormitäten mit dem ASM war ein heißes Thema auf dem kürzlich stattgefundenen IDF Weltmilchgipfel 2010, auf dem seine Nutzung in zwei Präsentationen dargestellt wurde. Christophe Cavin, Nestlé, sprach über ‘Strategien zur Verhinderung von Milchverfälschungen’ und Steve Holroyd, Fonterra, & Per W. Hansen von FOSS, erforschten den Einsatz der FTIR-Technologie für Routine-Screening von Milch (Kopien auf Anfrage verfügbar über skc@foss.dk).
Die Softwarefunktionen des ASM sind verfügbar für MilkoScan AnalysensystemSysteme, die FTIR- Technologie (Fourier Transform Infrarot Reflexion) einsetzen. Anwender müssen zuerst für ihre Kalibration eine Gruppierung von natürlichen Milchproben definieren, und um diesen Vorgang zu erleichtern, entwickelt FOSS eine Software-Applikation, welche die Probenauswahl erleichtert. Das Tool wird 2011 zusammen mit einem Startup-Protokoll verfügbar sein. Beide werden die Einführung des ASM vereinfachen.
Screening als Teil von Routineabläufen
Rohmilch mit veränderten Eigenschaften ist ein Problem steigenden Ausmaßes. Die Abnormitäten können verursacht werden durch absichtliche Verfälschungen, zum Beispiel durch Schweinefett oder Melamin, oder versehentlich, zum Beispiel wenn Kuh- und Büffelmilch aus Versehen vermischt wird.
MilkoScan Geräte finden bereits in aller Welt Einsatz bei der Untersuchung von Rohmilch zwecks Bezahlung und Qualitätssicherung. Analysensysteme für Routineuntersuchungen können programmiert werden um ein Screening an ankommenden Rohmilchproben vorzunehmen.
Das programmierte System identifiziert keine spezifischen Kontaminationsstoffe, erleichtert aber eine schnelle Identifizierung einer verdächtigen Rohmilchprobe, und das im Rahmen täglicher Routinemessungen. Die verdächtige Probe kann dann weiter analysiert werden, um den Kontaminationsstoff zu bestimmen. Dieses Thema ist Gegenstand eines Artikels in der neuesten Ausgabe unseres Kundenmagazins In focusIn Focus , ‘Rückkehr zur Proteinanalyse’, Seite 22.