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14-10-2010

Hohe Auszeichnung im Bereich Chemometrie für einen Wissenschaftler bei FOSS

Dr. Martin Andersson, von FOSS Japan wurde der Kowalski- Preis verliehen für eine Abhandlung, die neue Einblicke in Kalibrationsmethoden gewährt.

Anderssons ausgezeichnete Abhandlung mit dem Titel “A comparison of nine PLS1 algorithms” (Ein Vergleich von neun PLS1-Algorithmen) wurde als Gewinner des 2010 Kowalski Preises für die "beste theoretische" Abhandlung ausgewählt, die 2008 und 2009 im Journal of Chemometrics veröffentlicht wurde.

Der Chefredakteur des Journals, Professor Gemperline, erklärte die Grundlagen für die Auszeichnung: “Der Jury gefiel die neue Betrachtungsweise einer der ältesten, grundlegendsten und wichtigsten Methoden der Chemometrie in Ihrer Abhandlung. In der Begründung für die Auswahl dieser Abhandlung merkte die Jury an, dass die Abhandlung deutlich formuliert sei, auf solidem theoretischen Verständnis der Eigenschaften numerischer Methoden beruhe und viele nützliche Einblicke in die numerischer Stabilität von PLS gewähre." Ein Auszug aus der Abhandlung ist hier zu finden.

Der Kowalski -Preis wird jedes Jahr verliehen, abwechselnd für die 'beste theoretische Abhandlung' und die 'beste angewandte Abhandlung', die im Journal of Chemometrics in den vergangenen zwei Jahren veröffentlicht wurde.

Anderssonarbeitet seit 1999 für FOSS und hat sich umfassend mit der Kalibrationsentwicklung im Rahmen von Bildanalysen und künstlichen neuronalen Netzwerken beschäftigt. Er sagte: ”Die Auszeichnung ist nicht nur wichtig für mich. Ich bin nur einer von vielen Applikationsspezialisten bei FOSS. Siebestätigt, dass wir uns stets bemühen, exzellente Leistungen zu erzielen.”

Kalibrationsforschung im Zug

Die Forschungsarbeiten wurden neben Anderssons normalen Arbeiten für den Kalibrationssupport durchgeführt. “Ich dachte, es sei eine gute Idee, den Bezug zur “echten” Chemometrie nicht zu verlieren und so weit wie möglich mit Kundendaten zu arbeiten”, sagte er.

Sein 90-minütiger Arbeitsweg im Zug bot ihm die Gelegenheit, neue Ideen zu entwickeln, allerdings waren die Abteile oft sehr überfüllt und es war somit sehr unruhig. “In solch einem Zug kann man nicht einmal ein Buch lesen, weil Passagiere zu eng beieinander stehen. Mir boten sich nur zwei Möglichkeiten: ich konnte meinen iPod einschalten oder versuchen, mathematische Aufgaben zu lösen. Ich bin mir sicher, dass ich die einzige Person im Zug war, die an PLS dachte.”