01-11-2010
Revolution bei der Schwefeldioxidmessung auf der ViniTech
Frühzeitiger Schnee drohte die Veranstaltung zu gefährden, dennoch ließen sich 40.492 Besucher nicht abhalten, auf der diesjährigen ViniTech-SIFEL 2010 Ausstellung in Bordeaux zu erscheinen.
Unter den zahlreichen vorgestellten Innovationen sorgte eine neue Lösung zur Analyse von Schwefeldioxid für Aufregungen am FOSS-Stand. Die neue Systemlösung, die 2011 eingeführt werden soll, ist eine Erweiterung des WineScans™. Nun können in etwas über einer Minute genaue Messungen von freiem Schwefeldioxid und Gesamtschwefeldioxid parallel zu anderen Parametern durchgeführt werden.
Morten A Olander, zuständig für das FOSS Segment Wein, sagte: “Unseren Kunden und Industriepartnern gegenüber sprechen wir schon lange von dem Erfordernis einer Gesamtlösung. Wir sind sicher, den nächsten logischen Schritt für die Analyse bei der Weinherstellung gefunden zu haben, und dies wurde durch das beachtliche Interesse auf der ViniTech bestätigt.”
Die Ergebnisse für den Gehalt an freiem Schwefeldioxid und Gesamtschwefeldioxid werden neben vielen anderen vom WineScan Analysensystem ermittelten Qualitätsparametern auf einem Computerbildschirm angezeigt. Dies ermöglicht einen praktischen Vergleich mit anderen Parametern wie pH-Wert, flüchtigen Säuren und Ethanol auf dem Bildschirm, die in Kombination mit Schwefeldioxid potenziell von Interesse sind.
Schwefeldioxid ist der am häufigsten gemessene Parameter bei der Weinherstellung. Regelmäßige Prüfungen sind erforderlich, um eine optimale Dosierung im Weinherstellungsprozess zu erzielen und Vorschriften einzuhalten. Des Weiteren sind Messungen auch für Winzer von zunehmender Bedeutung, die darauf bedacht sind, die Verwendung von Konservierungsstoffen in der modernen Weinproduktion auf ein Mindestmaß zu beschränken.
Die Dauer, bis ein Ergebnis vorliegt, beträgt weniger als zwei Minuten und ist somit wesentlich kürzer als bewährte Routinemethoden, die 15 Minuten pro Test benötigen. Mit Laborreferenzmethoden kann es sogar bedeutend länger dauern. Darüber hinaus ist das neue System erheblich praktischer, da manueller Aufwand und das Risiko eines Bedienfehlers reduziert werden.