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14-09-2010

Neue Prüfungsoption erweitert Reichweite des Lebensmittel-Screenings

FOSS hat die Verfügbarkeit der Softwarefunktionen erweitert, um die Erkennung verfälschter Rohmilch zu erleichtern.

Anhand der Software können die auf der FTIR-Technologie basierenden MilkoScan™ Analysensysteme so programmiert werden, dass mögliche Abnormitäten in Rohmilchproben erfasst werden. MilkoScan Systeme finden bereits in aller Welt Einsatz bei der Untersuchung von Rohmilch zwecks Bezahlung und Qualitätssicherung.

Rohmilch, die Abnormitäten enthält, ist ein Problem steigenden Ausmaßes. Die Abnormitäten können verursacht werden durch absichtliche Verfälschungen, zum Beispiel durch Schweinefett oder Melamin, oder versehentlich, zum Beispiel wenn Kuh- und Büffelmilch vermischt wird.

Zuvor waren die Softwarefunktionen nur für das FOSS MilkoScanFT 120 Analysensystem erhältlich.

Nun wird es als Bestandteil der FOSS Integrator Software zur Unterstützung der analytischen Systemlösungen für die Milchindustrie geliefert.

Screening zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit

Die Möglichkeit, für Routineuntersuchungen eingesetzte Analysensysteme zu programmieren, ermöglicht es Anwendern, ein Screening an ankommenden Rohmilchproben vorzunehmen.

Das programmierte Analysensystem identifiziert keine spezifischen Kontaminationsstoffe, erleichtert aber eine schnelle Identifizierung einer verdächtigen Rohmilchprobe, und das im Rahmen täglicher Messungen. Die verdächtige Probe kann dann weiter analysiert werden, um den Kontaminationsstoff zu bestimmen.

Das System überwacht die Ergebnisse der Analysen, die mit Hilfe von Infrarot-Technologie durchgeführt werden. Aus Sicht der Spektroskopie verfügt natürliche Rohmilch über ein bestimmtes Spektrum, einem einzigartigen Fingerabdruck. Ein Infrarot-Analysensystem kann so programmiert werden, dass es die Spektren (oder den Fingerabdruck) von natürlicher Milch wiedergibt. Eine Warnung erfolgt dann, wenn Proben diesem Fingerabdruck nicht entsprechen.

Dorthe Bisgaard, Managerin für das Segment Milch bei FOSS, sagte: “Screening ist eine leistungsstarke Optionzur Bekämpfung von Milchverfälschung, egal ob sie versehentlich oder absichtlich entstanden ist. Mit dieser Screening-Option kann bei der Qualitätssicherung schnell auf unterschiedliche Arten der Verfälschung geprüft werden, und das ohne zusätzlichen Zeit- oder Kostenaufwand pro Routineuntersuchung.”

Über MilchAnalysensysteme von FOSS

Seit Jahrzehnten schon sorgt FOSS dafür, dass Molkereien und Milchuntersuchungslaboratorien mit ihren Analyseanforderungen Schritt halten können. So sind die zielgerichteten Systemlösungen von FOSS maßgeblich bei Herdenkontrollmanagement, Rohmilchuntersuchungen, Standardisierung der Milchproduktion und Kontrolle der Endproduktqualität beteiligt.

Trends wie zunehmend anspruchsvollere Anforderungen der Kunden und das permanente Streben nach Gewinnsteigerungen bedeuten, dass Systemlösungen von FOSS heute wichtiger sind denn je. Sie sind zweckmäßig, schnell , sparen wertvolle Arbeitszeit ein und gewährleisten eine hohe Analysenkapazität und geringe Kosten pro Probe.

Die Systemlösungen führen Inhaltsstoffanalysen, somatische Zellzählung, Analyse des Hygienestatus der Rohmilch sowie mikrobiologische Untersuchungen und Inhaltsstoffanalysen der Endprodukte wie Käse und Joghurt durch. Die Geräte werden speziell für den Einsatz im Labor, an einer Produktionslinie oder zur kontinuierlichen Prozessüberwachung entwickelt. So sind einige Geräte entweder als Labormodell oder als At-Line-Produktionsmodell erhältlich.

Kontakte

Dorthe Bisgaard Oldrup, Managerin für das Segment Milch, dbo@foss.dk

Tove Asmussen, CMT, Produktleiter toa@foss.dk

Richard Mills, internationaler Ansprechpartner für die Presse, rim@foss.dk