Messungen werden direkt an sich bewegenden Proben im Prozess vorgenommen. Eine Lichtquelle mit zwei Hochintensitätslampen sorgt für eine direkte Beleuchtung der Probe. Das Licht interagiert mit der Probe und das übertragene Licht wird vom Diodenarraysensor gemessen. Die Backup-Lampe des dualen Lampensystems sorgt dafür, dass Betriebszeit und analytische Genauigkeit gewahrt werden, selbst wenn auf eine neue Lampe umgestellt wird.
Der ganze Wellenlängenbereich wird unverzüglich aufgenommen, sodass selbst sich schnell bewegende Proben mit höchster Genauigkeit gemessen werden können. Die Kalibrationen sind zwischen Einheiten übertragbar, um eine Erweiterung auf andere Messstellen zu erleichtern. Die Integration in die Steuersysteme des Verfahrens erfolgt über die FOSS OPC-Schnittstelle.
Process Touch™ Software
ProFoss wird mit der ProcessTouch™ Software eingesetzt. Dazu gehören Funktionen für die PLC-Schnittstelle und Datenverwaltung. Spezielle Softwarealgorithmen zur Durchflussverwaltung - und ein Datenbankmodell des Prozessablaufsystems - ermöglichen die Ermittlung von Echtzeitinformationen über Mengen und Zusammensetzungswerte im Prozess.
Netzwerkmanagement-Software
ProFoss Analysensysteme werden vom Softwarepaket RINA unterstützt. Dadurch entsteht ein internetbasiertes Netzwerk, das einzelne Geräte mit einem Server verbindet. NIR-Experten im Hauptlabor führen Überwachungs- und Verwaltungsaufgaben standortunabhängig aus, sodass sich der Anwender auf Routineanalysen konzentrieren kann, ohne sich um die Geräteeinstellung oder Zuverlässigkeit der Ergebnisse Gedanken machen zu müssen.
Alle Vorhersagemodelle und Produkte werden nur einmal für das gesamte Netzwerk mit RINA eingerichtet. Alle Änderungen und Updates können über ein Netzwerkmanager-Programm mühelos im ganzen Netzwerk implementiert werden. So wird die Integrität des gesamten Analysensystems gewährleistet.