Es ist natürlich zu bedenken, ob die Genauigkeit der Messungen mit dem ProFoss mit den im Labor vorhandenenGeräten vergleichbar ist.
Eine Anwenderstudie basierend auf ProFoss für Mehl ergab sehr ähnliche Leistungswerte für beide Systemlösungen.
Obwohl die Leistungswerte für beide Systemlösungen einander sehr ähnelten, ermöglicht die Häufigkeit der Messungen mit dem ProFoss System eine schnellere Erkennung von Trends und Unregelmäßigkeiten.
Auch kann ProFoss dazu beitragen, geringfügigere Variationen im Prozess zu erkennen, wie dem Trenddiagramm zu entnehmen ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass beim Laborgerät Anwenderfehler nicht ausgeschlossen werden können. Fehler können eine Verfälschung der Messergebnisse bedeuten, und sollten diese Messwerte zur Anpassung des Prozesses eingesetzt werden,
können sie erst berichtigt werden, wenn die nächste Probe vielleicht ein oder zwei Stunden später analysiert wird. Obwohl also die Leistung von NIR-Laborgeräten traditionell anhand von Standard-Vorhersagefehlern (Standard Error of Prediction – SEP) bestimmt wird, wird die Leistung in der Praxis durch eine Kombination von Probenentnahmefehlern, Probenvorbereitungsfehlern
und Analysefehlern eingeschränkt.
Im Gegensatz dazu nimmt ProFoss Messungen direkt im Prozess vor. Fehler bei der Probenentnahme und Probenvorbereitung können somit fast auf Null minimiert werden. Die Überwachung von Prozessvariationen anhand eines Trenddiagramms wie auch die Funktion des gleitenden Durchschnitts ermöglichen die Erkennung von Prozessabweichungen eines Laboranalysensystems. Selbst wenn ein Ergebnis aus irgendeinem Grund nicht stimmt, hat dies keine Auswirkungen, da innerhalb weniger Sekunden ein neues Ergebnis ermittelt wird.