Zusammen mit ProcesScan sammelt das FTIR-Interferometer Daten über das gesamte Infrarotspektrum. Es erfasst die Daten simultan und ermöglicht so die Messung neuer Parameter, sogar in komplexen Milchprodukten. Die Bestimmung zusätzlicher Parameter ist lediglich eine Frage der Kalibration.
Der Infrarot-Strahl trifft auf den Strahlenteiler, der die Hälfte des Lichts an einen feststehenden und die andere Hälfte an einen beweglichen Spiegel sendet. Von den Spiegeln werden die IR-Strahlen reflektiert und vereint, bevor sie den Detektor erreichen. Alle IR-Frequenzen werden gleichzeitig durch das Interferometer geleitet; sehr kleine Bewegungen des Spiegels ermöglichen eine simultane Aufnahme des gesamten IR-Spektrums. Der Laserstrahl sendet nur Licht mit einer Wellenlänge. Er dient dazu, die eigentliche Wellenlänge basierend auf der Position des Spiegels zu bestimmen.
Der Vorteil einer Standardisierung
Der Umstand, dass alle FTIR-Systeme standardisiert werden, bietet große Vorteile. Eine auf einem Gerät entwickelte Kalibration kann an andere Geräte übertragen werden, um identische Werte zu erzielen. Die Standardisierung erfolgt durch den Spektrenvergleich einer speziellen FTIR-Standardisierungsprobe, die auf dem neu installierten System (Slave) analysiert wird, mit dem Spektrum des FOSS - Mastergeräts mittels einer identischen Standardisierungsprobe.